Verwenden Sie diese Seite, um die Funktionen festzulegen, die ein Server unterstützt, wenn er als Client für einen anderen Downstream-Server auftritt.
![[IBM i]](../iseries.gif)
CSIv2-Nachrichtenebene. Die Nachrichtenschicht kann eine Benutzer-ID und ein Kennwort oder ein
authentifiziertes Token mit Verfallsdatum enthalten.Gibt an, dass die Weitergabe von Sicherheitsattributen während Anmeldeanforderungen unterstützt wird. Bei Auswahl dieser Option erhält der Anwendungsserver zusätzliche Informationen zur Anmeldeanforderung, z. B. die verwendete Authentifizierungsstärke, sowie zur Identität und Position des Anforderungssenders.
Wenn Sie diese Option nicht auswählen, akzeptiert der Anwendungsserver keine zusätzlichen Anmeldeinformationen für die Weitergabe an Downstream-Server.
| Information | Wert |
|---|---|
| Standardeinstellung | Aktiviert |
Gibt an, dass die Identitätszusicherung eine Methode ist, beim Downstream-Aufruf einer EJB (Enterprise JavaBeans) die Identitäten zwischen Servern zuzusichern.
Der Server führt keine erneute Authentifizierung der zugesicherten Identität durch, weil er dem Upstream-Server vertraut. Die Zusicherung der Identität hat Vorrang vor allen anderen Arten der Authentifizierung.
Die Zusicherung der Identität wird in der Attributschicht ausgeführt und kann nur auf Servern durchgeführt werden. Der Principal, der auf dem Server ermittelt wird, ist von Prioritätsregeln abhängig. Wenn die Zusicherung der Identität durchgeführt wird, wird die Identität immer aus der Attributschicht abgeleitet. Wenn die Basisauthentifizierung ohne die Identitätszusicherung verwendet wird, wird die Identität immer von der Nachrichtenebene abgeleitet. Wenn schließlich die Authentifizierung über SSL-Clientzertifikate ohne Basisauthentifizierung oder Identitätszusicherung durchgeführt wird, wird die Identität von der Transportschicht abgeleitet.
Die zugesicherte Identität stellt die Aufrufberechtigung dar, die durch den RunAs-Modus für die Enterprise-Bean festgelegt wird. Ist der RunAs-Modus Client, stimmt die Identität mit der Clientidentität überein. Ist der RunAs-Modus System, stimmt die Identität mit der Serveridentität überein. Ist der RunAs-Modus Angegeben, entspricht die Identität der angegebenen Identität. Der empfangende Server empfängt die Identität in einem Identitätstoken und empfängt auch die Identität des sendenden Servers in einem Clientauthentifizierungstoken. Der empfangende Server prüft im Eintragsfeld IDs vertrauenswürdiger Server, ob die Identität des sendenden Servers vertrauenswürdig ist. Geben Sie eine Liste von Principal-Namen ein. Verwenden Sie Pipezeichen als Trennzeichen. Beispiel: serverid1|serverid2|serverid3.
Alle Identitätstokentypen werden dem Feld für die Benutzer-ID der aktiven Benutzerregistry zugeordnet. Das Identitätstoken ITTPrincipal wird den Feldern für die Benutzer-IDs eins zu eins zugeordnet. Beim Identitätstoken ITTDistinguishedName wird der Wert des ersten Gleichheitszeichens dem Feld für die Benutzer-ID zugeordnet. Beim Identitätstoken ITTCertChain wird der Wert des ersten Gleichheitszeichens des definierten Namens dem Feld für die Benutzer-ID zugeordnet.
Wird eine Authentifizierung für eine LDAP-Benutzerregistry durchgeführt, legen die LDAP-Filter fest, wie Identitäten der Typen ITTCertChain und ITTDistinguishedName der Registry zugeordnet werden. Wenn der Tokentyp ITTPrincipal ist, wird der Principal dem Feld "UID" in der LDAP-Registry zugeordnet.
| Information | Wert |
|---|---|
| Standardeinstellung | Inaktiviert |
Gibt die Server-ID an, die der Anwendungsserver verwendet, um das Vertrauen zum Zielserver aufzubauen. Die Server-ID kann mit einer der folgenden Methoden gesendet werden:
| Information | Wert |
|---|---|
| Standardeinstellung | Inaktiviert |
Gibt einen alternativen Benutzer als anerkannte ID an, die anstelle der Server-ID an die Zielserver gesendet wird.
Diese Option wird für die Zusicherung der Identität empfohlen. Die ID wird automatisch anerkannt, wenn sie innerhalb derselben Zelle gesendet wird. Sie muss nicht in der Liste der anerkannten IDs in der Zelle enthalten sein. Diese ID muss jedoch in der Registry der Zielserver in einer externen Zelle und die Benutzer-ID in der Liste der anerkannten Identitäten enthalten sein. Andernfalls wird die ID während der Überprüfung der Vertrauensstellung zurückgewiesen.
| Information | Wert |
|---|---|
| Standardeinstellung | Inaktiviert |
Gibt die anerkannte Identität an, die vom sendenden an den empfangenden Server gesendet wird.
Wenn Sie in diesem Feld eine Identität angeben, kann diese in der Anzeige für das konfigurierte Repository für Benutzeraccounts ausgewählt werden. Wenn Sie keine Identität angeben, wird ein LTPA-Toklen (Lightweight Third Party Authentication) zwischen den Servern gesendet.
![[AIX Solaris HP-UX Linux Windows]](../dist.gif)
Eine Liste (in der das Pipezeichen
(|) als Trennzeichen verwendet wird) mit den Benutzer-IDs der Serveradministratoren, die
die Zusicherung der Identität für diesen Server durchführen dürfen.
Beispiel: serverid1|serverid2|serverid3.
Der Anwendungsserver unterstützt weiterhin das Komma (,) als Begrenzer in Listen, um die
Abwärtskompatibilität zu gewährleisten.
Der Anwendungsserver überprüft das Komma, falls mit dem
Pipezeichen (|) keine ID eines gültigen Servers gefunden wird.
Eine Liste (in der das Semikokon (;) oder das Komma als Trennzeichen verwendet wird) mit den IDs der
Server, die die Zusicherung der Identität für diesen Server durchführen dürfen.
Beispiel: serverid1;serverid2;serverid3 or serverid1,serverid2,serverid3.
Verwenden Sie diese Liste, um zu entscheiden, ob ein Server als vertrauenswürdig einzustufen ist. Auch wenn der Server in der Liste aufgeführt ist, muss der sendende Server sich noch am empfangenden Server authentifizieren, damit das Identitätstoken des sendenden Servers akzeptiert wird.
Gibt das Kennwort an, das der anerkannten Identität zugeordnet ist.
| Information | Wert |
|---|---|
| Datentyp | Text |
Bestätigt das Kennwort, das der anerkannten Identität zugeordnet ist.
| Information | Wert |
|---|---|
| Datentyp | Text |
Gibt an, dass die Client/Server-Authentifizierung über Kerberos, LTPA oder Basisauthentifizierung zulässig ist.
Wenn Sie Basisauthentifizierung und LTPA auswählen und LTPA das aktive Authentifizierungsverfahren ist, akzeptiert der Server einen Downstream-Server über einen Benutzernamen, ein Kennwort oder ein LTPA-Token.
Wenn Sie Basisauthentifizierung und KRB5 auswählen und KRB5 das aktive Authentifizierungsverfahren ist, akzeptiert der Server einen Downstream-Server über einen Benutzernamen, ein Kennwort, ein Kerberos-Token oder ein LTPA-Token.
Wenn Sie Basisauthentifizierung nicht auswählen, akzeptiert der Server einen Downstream-Server nicht über einen Benutzernamen und ein Kennwort.
Gibt an, ob die Clientprozesse mit einem der für den Server konfigurierten Transportverfahren eine Verbindung zum Server herstellen.
Sie können als Transportverfahren für abgehende Nachrichten, die ein Server unterstützen soll, SSL, TCP/IP oder Beide festlegen. Bei Angabe von TCP/IP legen Sie fest, dass der Server nur TCP/IP unterstützt und keine SSL-Verbindungen zu Downstream-Servern herstellen kann. Wenn Sie SSL unterstützt angeben, kann der Server TCP/IP- und SSL-Verbindungen einleiten. Bei Angabe von SSL erforderlich muss dieser Server SSL verwenden, um Verbindungen zu Downstream-Servern herzustellen. Wenn Sie SSL angeben, müssen Sie festlegen, welche Gruppe der SSL-Konfigurationseinstellungen Sie für die Konfiguration von abgehenden Verbindungen verwenden möchten.
![[AIX Solaris HP-UX Linux Windows]](../dist.gif)
Mit dieser Entscheidung legen Sie fest,
welche Schlüsseldatei und welche Trustdatei für abgehende Verbindungen zu
Downstream-Servern verwendet werden soll.
| Standardeinstellung | SSL unterstützt |
| Einstellmöglichkeiten | TCP/IP, SSL erforderlich, SSL unterstützt |
Gibt eine Liste von vordefinierten SSL-Einstellungen für eingehende Verbindungen an.
| Information | Wert |
|---|---|
| Datentyp | String |
![]() Standardeinstellung |
DefaultSSLSettings |
Standardeinstellung |
DefaultIIOPSSL |
| Einstellmöglichkeiten | Alle SSL-Einstellungen, die im SSL-Konfigurationsrepertoire konfiguriert wurden. |
Gibt an, ob ein Clientzertifikat aus der konfigurierten Keystore-Datei verwendet wird, um die Authentifizierung für den Server durchzuführen, wenn die SSL-Verbindung zwischen diesem Server und einem Downstream-Server hergestellt wird, vorausgesetzt, der Downstream-Server unterstützt die Authentifizierung über Clientzertifikate.
Die Verwendung der Authentifizierung mit Clientzertifikaten bietet in der Regel eine höhere Leistung als die Authentifizierung auf Nachrichtenebene, erfordert aber einige zusätzliche Konfigurationsschritte. Sie müssen z. B. sicherstellen, dass dieser Server ein persönliches Zertifikat und der Downstream-Server das Ausstellerzertifikat dieses Servers besitzt.
| Information | Wert |
|---|---|
| Standardeinstellung | Aktiviert |
Gibt den Typ von Systemanmeldekonfiguration an, der für die Authentifizierung eingehender Anforderungen verwendet wird.
Wenn Sie angepasste Anmeldemodule hinzufügen möchten, klicken Sie auf . Klicken Sie unter "Authentifizierung" auf .
Wählen Sie diese Option aus, um Stateful-Sitzungen zu aktivieren, die meist zur Leistungsverbesserung verwendet werden.
Beim ersten Kontakt zwischen einem Client und einem Server muss eine vollständige Authentifizierung durchgeführt werden. Alle nachfolgenden Kontakte mit gültigen Sitzungen verwenden jedoch die Sicherheitsinformationen erneut. Der Client übergibt eine Kontext-ID an den Server, und die ID wird zum Lokalisieren der Sitzung verwendet. Die Kontext-ID wird der Verbindung zugeordnet, wodurch die Verbindung eine eindeutige Kennung erhält. Wenn die Sicherheitssitzung ungültig und die Option für die Wiederholung der Authentifizierung aktiviert ist (Standardeinstellung), macht der clientseitige Sicherheits-Interceptor die clientseitige Sitzung ungültig und übergibt die Anforderung transparent erneut. Eine solche Situation kann eintreten, wenn die Sitzung nicht auf dem Server vorhanden ist, z. B., wenn der Server ausgefallen ist und den Betrieb wieder aufnimmt. Ist dieser Wert inaktiviert, müssen alle Methodenaufrufe erneut authentifiziert werden.
Gibt an, ob die Größe des CSIv2-Sitzungscaches begrenzt werden soll.
Wenn Sie diese Option aktivieren, müssen Sie Werte für die Optionen Maximale Cachegröße und Zeitlimit für inaktive Sitzungen festlegen. Wenn Sie diese Option nicht aktivieren, wird der CSIv2-Sitzungscache nicht begrenzt.
In den früheren Versionen des Anwendungsservers haben Sie diesen Wert möglicherweise mit der angepassten Eigenschaft com.ibm.websphere.security.util.csiv2SessionCacheLimitEnabled festgelegt. In dieser Produktversion empfiehlt es sich, den Wert in dieser Anzeige der Administrationskonsole und nicht als angepasste Eigenschaft zu definieren.
| Information | Wert |
|---|---|
| Standardeinstellung | false |
Geben Sie die maximale Größe des Sitzungscaches an, bei deren Erreichen abgelaufene Sitzungen aus dem Cache gelöscht werden.
Abgelaufene Sitzungen sind laut Definition Sitzungen, deren Inaktivitätszeit den Wert überschreitet, der im Feld Zeitlimit für inaktive Sitzungen angegeben wurde. Wenn Sie einen Wert für das Feld Maximale Cachegröße angeben, sollten Sie einen Wert zwischen 100 und 1000 (Einträge) wählen.
Ziehen Sie die Definition eines Wertes für dieses Feld in Erwägung, wenn Ihre Umgebung die Kerberos-Authentifizierung verwendet und eine geringe Zeitabweichung für das konfigurierte Key Distribution Center (KDC) aufweist. In diesem Szenario ist eine geringe Zeitabweichung laut Definition eine Zeitabweichung von weniger als 20 Minuten. Erhöhen Sie den Wert dieses Felds, wenn die kleine Cachegröße bewirkt, dass die Garbage-Collection so häufig durchgeführt wird, dass sie sich auf die Leistung des Anwendungsservers auswirkt.
In den früheren Versionen des Anwendungsservers haben Sie diesen Wert möglicherweise mit der angepassten Eigenschaft com.ibm.websphere.security.util.csiv2SessionCacheMaxSize festgelegt. In dieser Produktversion empfiehlt es sich, den Wert in dieser Anzeige der Administrationskonsole und nicht als angepasste Eigenschaft zu definieren.
Dieses Feld gilt nur, wenn Sie die Option Statusabhängige Sitzungen und die Option Grenzwert für CSIv2-Sitzungscache aktivieren auswählen.
| Information | Wert |
|---|---|
| Standardeinstellung | Standardmäßig wird kein Wert gesetzt. |
| Einstellmöglichkeiten | 100 bis 1000 Einträge |
Diese Eigenschaft gibt an, wie lange (in Millisekunden) eine CSIv2-Sitzung inaktiv bleiben darf, bevor sie gelöscht wird. Die Sitzung wird gelöscht, wenn Sie die Option "Grenzwert für CSIv2-Sitzungscache" auswählen und der im Feld Maximale Cachegröße festgelegte Wert überschritten wird.
Das Zeitlimit gilt nur, wenn Sie die Option Statusabhängige Sitzungen und die Option Grenzwert für CSIv2-Sitzungscache aktivieren auswählen. Legen Sie einen kleineren Wert in diesem Feld fest, wenn Ihre Umgebung die Kerberos-Authentifizierung verwendet und eine geringe Zeitabweichung für das konfigurierte Key Distribution Center (KDC) aufweist. In diesem Szenario ist eine geringe Zeitabweichung laut Definition eine Zeitabweichung von weniger als 20 Minuten. Eine geringe Zeitabweichung kann zu einer höheren Anzahl zurückgewiesener CSIv2-Sitzungen führen. Mit einem kleineren Wert für das Feld Zeitlimit für inaktive Sitzungen kann der Anwendungsserver diese zurückgewiesenen Sitzungen jedoch häufiger bereinigen und damit unter Umständen Ressourcenengpässe reduzieren.
In den früheren Versionen von WebSphere Application Server haben Sie diesen Wert möglicherweise mit der angepassten Eigenschaft "com.ibm.websphere.security.util.csiv2SessionCacheIdleTime" festgelegt. In dieser Produktversion empfiehlt es sich, den Wert in dieser Anzeige der Administrationskonsole und nicht als angepasste Eigenschaft zu definieren. Wenn Sie den Wert zuvor als angepasste Eigenschaft definiert haben, wurde der Wert in Millisekunden angegeben und in dieser Anzeige der Administrationskonsole in Sekunden konvertiert. In dieser Anzeige der Administrationskonsole müssen Sie den Wert in Sekunden angeben.
| Information | Wert |
|---|---|
| Standardeinstellung | Standardmäßig wird kein Wert gesetzt. |
| Einstellmöglichkeiten | 60 bis 86.400 Sekunden |
Aktiviert die Verwendung angepasster Anmeldemodule für abgehende RMI-Anforderungen (Remote Method Invocation).
Das angepasste Anmeldemodul ordnet vor dem Absetzen des vordefinierten abgehenden RMI-Aufrufs andere Funktionen zu oder führt diese aus.
Wenn eine realmübergreifende RMI/IIOP-Kommunikation stattfindet, verwenden Sie diesen Link, um abgehende anerkannte Realms hinzuzufügen.
Die Berechtigungsnachweistoken werden nur an die anerkannten Realms gesendet. Außerdem muss der empfangende Server diesen Realm in der Konfiguration der eingehenden anerkannten Realms anerkennen, um das LTPA-Token zu validieren.