Verwenden Sie diesen Artikel, um die Einstellungen für Protokollstufen zu konfigurieren und zu verwalten.
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Mit Protokollstufen können Sie festlegen, welche Ereignisse mit Java-Protokollen verarbeitet werden. Wenn Sie die Stufe für eine Protokollfunktion (Logger) ändern, wird die Änderung an die untergeordneten Einheiten des Logger weitergeleitet.
Geben Sie eine Protokollstufe ein, die die Komponenten, Pakete oder Gruppen angibt, für die ein Tracing durchgeführt werden soll. Die Protokollstufe muss mit der nachfolgend beschriebenen, spezifischen Grammatik übereinstimmen. Sie können die Protokollstufe direkt eingeben oder über die grafische Traceschnittstelle generieren.
Wenn Sie die Registerkarte Konfiguration auswählen und Komponenten und Gruppen erweitern, wird eine statische Liste bekannter Komponenten, Pakete und Gruppen angezeigt. Diese Liste ist möglicherweise nicht vollständig.
Wenn Sie die Registerkarte Laufzeit auswählen und Komponenten und Gruppen erweitern, wird die Liste der Komponenten, Pakete und Gruppen mit allen Komponenten angezeigt, die im aktiven Anwendungsserver und in der statischen Liste registriert sind.
<Komponente> = <Stufe>
<Komponente> steht für die Komponente, für die die Protokollstufe definiert wird, und <Stufe> für einen der gültigen Werte für Protokollstufe (Aus, Schwerwiegend, Ernst, Warnung, Prüfung, Information, Konfiguration, Detail, Fein, Feiner, Am feinsten, Alle). Wenn Sie mehrere Protokollstufen angeben möchten, müssen Sie sie durch Doppelpunkte voneinander (:) trennen.
Fehler vermeiden:
Die in einer Tracespezifikation angegebenen Klauseln werden in der Reihenfolge gelesen,
in der sie in der Zeichenfolge erscheinen. Wenn mehrere Varianten der Klausel "*=info" in einer Tracespezifikation angegeben sind,
bestimmt daher der letzte angegebene Wert die Tracestufe, die vom System protokolliert wird. Wenn Sie
*=info als letzte Klausel angeben, wird das Tracing
unabhängig davon, ob andere Klauseln in der Tracezeichenfolge angegeben sind, auf der Stufe "Info" ausgeführt. Beispielsweise
ist die Tracezeichenfolge *=info:PMGR=all:*=info:com.ibm.ws.sm.*=all
äquivalent zur einfachen Angabe *=all
Der Grund
dafür ist, dass die letzte Klausel alle anderen Klauseln, die vorher in der Zeichenfolge angegeben wurden, überschreibt.
gotchaEs kann ein Fehler auftreten, wenn Sie bei der Angabe der Protokollstufe in der Administrationskonsole Optionen in den Listen "Gruppen" und "Komponenten" auswählen. Manchmal gehen die in einer Liste ausgewählten Einträge verloren, wenn ein Eintrag in der anderen Liste ausgewählt wird. Sie können dieses Problem umgehen, indem Sie die gewünschte Protokollstufe direkt in das Feld "Detailstufe für Protokoll" eingeben.
Fehler vermeiden: Bei den Werten
für die Protokollstufe muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. Die Werte beginnen mit einem Kleinbuchstaben.gotcha| Protokollstufen der Version 6 und höher | Inhalt/Bedeutung |
|---|---|
| off | Die Protokollierung ist inaktiviert. |
| fatal | Task kann nicht fortgesetzt werden und die Komponente, die Anwendung und der Server sind nicht funktionsfähig. |
| severe | Die Task kann nicht fortgesetzt werden, aber die Komponente, die Anwendung und der Server sind weiterhin funktionsfähig. Auf dieser Stufe werden auch bevorstehende nicht behebbare Fehler angezeigt. |
| warning | Potenzieller oder bevorstehender Fehler. Auf dieser Stufe können auch fortschreitende Fehler (z. B. ein potenzieller Speichermangel) angezeigt werden. |
| audit | Wichtiges Ereignis mit Auswirkungen auf Serverstatus oder Serverressourcen |
| info | Allgemeine Informationen zum Gesamtfortschritt der Task |
| config | Konfigurationsänderung oder -status |
| detail | Allgemeine Informationen zum Fortschritt der Subtask |
| fine | Traceinformationen - allgemeiner Trace sowie Werte für Methodeneingang, Methodenausgang und Methodenrückgabe |
| finer | Traceinformationen - detaillierter Trace |
| finest | Traceinformationen. Liefert einen ausführlicheren Trace mit allen für das Debugging von Fehlern erforderlichen Details. |
| all | Es werden alle Ereignisse protokolliert. Wenn Sie angepasste Stufen erstellen, schließt die Einstellung "Alle" auch diese Stufen mit ein. Sie könnten damit unter Umständen einen detaillierteren Trace erhalten als mit der Stufe "Am feinsten". |
Basismodus für die Protokollierung: Traceinformationen, d. h. Ereignisse auf den Stufen "Fein", "Feiner" und "Am feinsten", können nur in das Traceprotokoll geschrieben werden. Wenn Sie den Diagnosetrace nicht aktivieren, wirkt sich das Einstellen der Protokollstufe auf "Fein", "Feiner" oder "Am feinsten" nicht auf die protokollierten Daten aus.
Bewährtes Verfahren: Aktivieren Sie XCT, um Anforderungs-IDs in Protokoll- und Tracedateien einzuschließen, wenn Sie anzeigen möchten, welche Protokoll- und Traceeinträge
in allen Threads und Anwendungsserverprozessen
sich auf dieselbe Anforderung beziehen. Anforderungs-IDs werden nur bei Verwendung des HPEL-Trace- und Protokollmodus erfasst und können mit dem Befehl "logViewer" angezeigt oder zur Filterung verwendet werden. bprac
Bewährtes Verfahren: Aktivieren Sie XCT, um
Korrelationsprotokolldatensätze zu erstellen, wenn Sie die Anforderungsverzweigungen zwischen Threads und Prozessen protokollieren und zusätzliche Informationen zu jeder Anforderung anzeigen möchten. Die Aktivierung von XCT zur Erstellung von Korrelationsprotokolldatensätzen
kann einen erheblichen Einfluss auf die Systemleistung zur Folge haben, daher sollte diese Option am besten für Test- und Entwicklungsumgebungen verwendet werden. bprac
Bewährtes Verfahren: Aktivieren Sie XCT, um Datenaufnahmen zu erfassen, wenn Sie
Anforderungs- und Antwortteile in ihrer Gesamtheit im Dateisystem speichern möchten. Die Aktivierung von XCT zur Erfassung von Datenmomentaufnahmen
kann einen erheblichen Einfluss auf die Systemleistung zur Folge haben, daher sollte diese Option am besten für Test- und Entwicklungsumgebungen verwendet werden. XCT erfasst Datenmomentaufnahmen für Nachrichtenanforderungen und -antworten, die vom
SIBus verarbeitet werden.bprac
Fehler vermeiden: Datenmomentaufnahmen werden erfasst und in das Verzeichnis $SERVER_LOG_ROOT/snapdata geschrieben.
Der Anwendungsserver entfernt Dateien, die sich in diesem Verzeichnis befinden, nicht automatisch. Wenn die Erfassung von Datenmomentaufnahmen aktiviert ist, müssen Sie die Dateien in regelmäßigen Abständen aus diesem Verzeichnis löschen. Datenmomentaufnahmen
speichern den gesamten Inhalt von Anforderungen und Antworten und können sensible Daten enthalten. Daher ist die Verwendung dieser Option in Produktionsumgebungen möglicherweise nicht angebracht. gotcha