Einstellungen für JSP- und JSF-Optionen

Verwenden Sie diese Anzeige, um das erneute Laden von Klassen für Webmodule, wie z. B. JSP-Dateien (JavaServer Pages), zu konfigurieren und eine JSF-Implementierung für diese Anwendung auszuwählen.

Klicken Sie zum Anzeigen dieser Seite der Administrationskonsole auf Anwendungen > Anwendungstypen > WebSphere-Unternehmensanwendungen > Anwendungsname > JSP- und JSF-Optionen. Diese Anzeige entspricht der Anzeige Optionen für das erneute Laden der JSP für Webmodule angeben in den Assistenten für Anwendungsinstallation und -aktualisierung.

Die folgende Anmerkung gilt für die Dateien mit der Erweiterung .xmi in diesem Artikel:
Unterstützte Konfigurationen Unterstützte Konfigurationen: Bei IBM® Erweiterungs- und Bindungsdateien weicht der Name der XMI- oder XML-Datei ab, je nachdem, ob Sie eine Java-EE-Anwendung bzw. ein Java-EE-Modul vor oder nach Version 5 verwenden. Eine IBM Erweiterungs- bzw. Bindungsdatei heißt "ibm-*-ext.xmi" bzw. "ibm-*-bnd.xmi". Das Platzhalterzeichen "*" steht für den Typ der Erweiterungs- oder Bindungsdatei, z. B. "app", "application", "ejb-jar" oder "web". Es gelten die folgenden Bedingungen:
  • Für eine Anwendung oder ein Modul, die bzw. das Java EE vor Version 5 verwendet, muss die Dateierweiterung ".xmi" sein.
  • Für eine Anwendung oder ein Modul, die bzw. das Java EE ab Version 5 verwendet, muss die Dateierweiterung ".xml" sein. Wenn Dateien mit der Erweiterung ".xmi" in der Anwendung oder im Modul enthalten sind, werden diese vom Produkt ignoriert.

Ein Modul der Java-EE-Version 5 oder einer höheren Version kann jedoch in einer Anwendung, die Dateien einer älteren Java-EE-Version als Version 5 enthält, koexistieren.

Die Dateien ibm-webservices-ext.xmi, ibm-webservices-bnd.xmi, ibm-webservicesclient-bnd.xmi, ibm-webservicesclient-ext.xmi und ibm-portlet-ext.xmi können die Dateierweiterung ".xmi" weiterhin verwenden.

sptcfg

Webmodul

Gibt den Namen eines Webmoduls in der installierten oder implementierten Anwendung an.

URI

Gibt die Position des Moduls relativ zum Stammverzeichnis der Anwendung (EAR-Datei) an.

Erneutes Laden der Klassen für JSPs aktivieren

Gibt an, ob das Klassen erneut geladen werden sollen, wenn JSP-Dateien aktualisiert werden.

Ein Web-Container lädt JSP-Dateien nur dann erneut, wenn die IBM Erweiterung "reloadEnabled" unter "jspAttributes" in der Datei ibm-web-ext.xmi auf true gesetzt ist.

IBM Erweiterungsdateien für Anwendungen der Java Platform, Enterprise Edition 5 (Java EE 5) und höher haben das Dateiformat .xml. Die Dateien für Anwendungen mit Versionen vor Java EE 5 haben das Dateiformat .xmi.

Intervall für erneutes Laden der JSP in Sekunden

Gibt an, wie lange (in Sekunden) das Dateisystem der Anwendung nach aktualisierten JSP-Dateien durchsucht werden soll. Standardmäßig wird für das Intervall für erneutes Laden der Wert des Attributs in der IBM Erweiterungsdatei (META-INF/ibm-web-ext.xmi) des Webmoduls verwendet.

Zum Aktivieren des erneuten Ladens von Klassen müssen Sie einen Wert größer als null angeben (z. B. einen Wert zwischen 1 und 2147483647). Das Standardintervall für das erneute Laden ist 5. Wenn Sie das erneute Laden von Klassen inaktivieren möchten, geben Sie null (0) an. Der gültige Wertebereich ist 0 bis 2147483647.

Das Intervall für erneutes Laden wird nur wirksam, wenn das erneute Laden von Klassen aktiviert ist.

Die IBM Erweiterungsdateien für Anwendungen der Java EE Version 5 haben das Dateiformat .xml. Die Dateien für Anwendungen mit Versionen vor Java EE 5 haben das Dateiformat .xmi.

Sun Reference Implementation 1.2

Wählen Sie diese Option aus, um die JSF-Implementierung Sun Reference Implementation 1.2 zu verwenden.

Wenn Sie die JSF-Implementierung ändern, die Sie für Ihre Anwendung verwenden, müssen Sie alle zuvor kompilierten JSP-Dateien löschen. Wenn Sie Ihre Anwendung vorkompiliert haben, müssen Sie sie erneut kompilieren. Wenn Sie die Anwendung zwar nicht vorkompiliert, aber bereits JSP-Dateien von dieser Anwendung angefordert haben, müssen Sie die JSP-Dateien aus dem Verzeichnis "temp" Ihres Profils löschen.

Sie können den Konfigurationsparameter "com.ibm.ws.jsf.JSF_IMPL_CHECK" für die JSF-Engine auf "true" setzen, wenn die JSP-Dateien für eine erneute Kompilierung beim Anwendungsstart gekennzeichnet werden sollen.

MyFaces 2.0

Wählen Sie diese Option aus, um die JSF-Implementierung "MyFaces" zu verwenden. Dies ist die JSF-Implementierung.

Wenn Sie die JSF-Implementierung ändern, die Sie für Ihre Anwendung verwenden, müssen Sie alle zuvor kompilierten JSP-Dateien löschen. Wenn Sie Ihre Anwendung vorkompiliert haben, müssen Sie sie erneut kompilieren. Wenn Sie die Anwendung zwar nicht vorkompiliert, aber bereits JSP-Dateien von dieser Anwendung angefordert haben, müssen Sie die JSP-Dateien aus dem Verzeichnis "temp" Ihres Profils löschen.

Sie können den Konfigurationsparameter "com.ibm.ws.jsf.JSF_IMPL_CHECK" für die JSF-Engine auf "true" setzen, wenn die JSP-Dateien für eine erneute Kompilierung beim Anwendungsstart gekennzeichnet werden sollen.

In einer heterogenen Zelle verwendet ein Knoten der Version 7 MyFaces 1.2, wenn der Schalter für die MyFaces-Option verwendet wird, während ein Knoten der Version 8 MyFaces 2.0 verwendet. Für Versionen von WebSphere Application Server vor Version 7 (z. B. Version 6.1 und früher) ist dieser Schalter unwirksam, weil ein Wechsel der JSF-Implementierung vor Version 7 nicht unterstützt wurde.



Dateiname: uweb_jspreload.html